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Die Deutschkurse der elften und zwölften Klassen haben im Stadttheater Pforzheim eine Vorführung von Heinrich Kleists Komödie „Der zerbrochne Krug“ gesehen. Sämtliche drei- und fünfstündigen Deutschkurse von Frau Baum, Frau Kritzler, Frau Obier, Frau Schuster, Herrn Barth sowie Herrn Pressler konnten einer kurzweiligen Aufführung des über zweihundertjährigen Klassikers beiwohnen – eines für das heutige Publikum nicht immer leicht zugänglichen, in seiner Thematik aber gleichwohl relevanten Stücks: Es geht um einen Dorfrichter, der den titelgebenden Fall des „zerbrochnen Krugs“ verhandeln soll. Dies tut er auf dilettantische Weise, weil er, wie sich im Verlauf der Komödie herausstellt, selbst der Täter war und das scheinbar harmlose Zerbrechen im Zusammenhang mit missbräuchlichem Verhalten seines Amts und damit seiner Macht steht. Trotz der Komik bleibt den Zuschauern am Ende das Lachen deshalb eher im Hals stecken.

Sebastian Barth